Wegen Apple: Kein Firefox für iOS

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Mozillas gehört derzeit mit über 20 Prozent Marktanteil zu den 3 beliebtesten Browsern auf Desktop-Computern. Der Browser ist auch auf Android-Systemen vertreten. Eine iOS-Version gibt es seit längerem nicht mehr. Laut Aussage der Entwickler wird sich daran in naher Zukunft auch nicht viel ändern. Grund seien die umfassenden Einschränkungen, mit denen Apple Browser von Drittparteien belegt, teilten die Macher mit.

Firefox-Produktmanager Jay Sullivan hat bei der Konferenz SXSW in Austin angekündigt, dass solange Apple unabhängige Entwickler benachteilige, die Mozilla-Stiftung keine Version des Firefox-Browsers für iPhone und iPad entwickeln wird. Sullivan beklagt auf der Konferenz zudem, dass die Kalifornier unabhängigen Entwicklern Browser-Innovationen erheblich erschweren würden. Demnach sei es derzeit verboten, über Apples App Store Browser zu vertreiben, sollten diese eine andere Technologie zum Darstellen von Websites nutzen oder das Ausführen von Javascript, so Sullivan weiter. Aus diesem Grund könne man beim Firefox-Browser unter iOS nicht die eigenen schnellen Verfahren zur Darstellung von Web-Inhalten nutzen.

Derzeit schreibt der US-Konzern unter der Leitung von CEO Tim Cook Entwicklern vor, dass die von Apple vorgegebene Komponente UIWebView zur Darstellung von Websites genutzt werden soll. Im Gegensatz dazu nutzen die Kalifornier hingegen für den eigenen Safari-Browser eine andere Technologie, unter anderem die Nitro-Engine. Dies ist nur der Apple-Software vorbehalten. Auf geknackten iPhones kann man die Nitro Engine für andere Browser nutzen, zum Beispiel für Googles Chrome. Die Nitro Engine Websites werden aktuellen Meldungen und Tests im Netz zufolge erheblich schneller aufgebaut als die UIWebView-Komponente.  Sollte dem wirklich so sein, dann benachteiligt Apple Entwickler wie Firefox.

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