Patentzoff: Apple spart 625 Millionen

iPhoneEigentlich sollte einer Firma Schadenersatz zahlen – wegen Nachahmung von Erfindungen. Doch nun triumphiert der mächtige Konzern erneut, wie die Tageszeitung Die Welt in ihrem Online-Auftritt berichtet.

Nachdem man schon gegen Samsung einen großen Erfolg feiern konnte, hat sich nun auch ein Berufungsgericht in Washington wie bereits die niedrigere Instanz auf die Seite des kalifornischen Herstellers geschlagen. Damit wurde dem US-Konzern aus dem sonnigen Süden der USA ein Schadenersatz in Höhe von 625,5 Millionen Dollar (498 Mio. Euro) erspart. Apple wurde seitens der kleinen Firma Mirror Worlds vorgeworfen, drei Erfindungen nachgeahmt und in Mac-Computern sowie iPhone-Handys, iPod-Playern und iPad-Tablets eingesetzt zu haben. Es geht dabei um die Darstellungstechnik „Cover Flow”, mit der man Fotos oder CD-Cover visuell auf dem Bildschirm durchblättern kann. Auch die Mac-Suche „Spotlight” und das integrierte Backup-Werkzeug „Time Machine” wurden beanstandet.

Mirror Worlds reichte im März 2008 Klage ein. Zunächst hatte ein Geschworenen-Gericht für das kleine Unternehmen „gestimmt“ und Apple zur Zahlung von Wiedergutmachung in Höhe von 208,5 Millionen Dollar verdonnert. Mirror Worlds ging in Berufung, nachdem ein texanischer Richter im vergangenen Jahr die Entscheidung aufhob.

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