iPhone sollte eigentlich iPad heißen

Ken Segall, ehemaliger Marketing-Direktor von Apple, tourt derzeit durch die USA. Dabei promotet er vor allem sein neues Buch. Inhalt: Zahlreiche Anekdoten über den US-Konzern aus dem kalifornischen Cupertino.

Es dürfte ja bekannt sein, dass Steve Jobs den Namen iMac nicht gut fand. Statt iMac, den Ken Segall vorschlug, soll der Apple-Mitbegründer den Vorschlag „MacMan” von Phil Schiller favorisiert haben, wie der Ex-Marketing-Direktor in seinem Buch schreibt. Zudem fallen die Namen „EveryMac” und „MiniMac”, die ebenfalls zur Auswahl gestanden haben sollen. Auch über die Namensgebung der mobilen iOS-Geräte weiß Segall so einiges zu berichten. Hier herrschte ebenfalls Uneinigkeit. Apple wollte nach Angaben von Segall das ursprünglich mit dem Namen versehen. Für den Tablet-Computer, der bereits eher entwickelt wurde, war ein anderer Name der Favorit, im Buch ist die Rede von „Safari Pad“.

Segall berichtet zudem über die außergewöhnliche Beziehung zwischen Steve Jobs und Jony Ive, Apples Chef-Designer. Beide hätten sich sehr nahe gestanden, seien fast wie ein Paar gewesen. Doch die „Idylle“ wurde immer wieder durch Streits zwischen beiden gestört. Vor allem als es 1998 um den iMac und weitere Farben für das Modell ging, die Jobs vorschlug, soll es mächtig gekracht haben. Diese sollen nicht in das Konzept von Ive gepasst haben. Aufgrund der gegensätzlichen Meinungen seien beide regelrecht explodiert, schreibt Segall.

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