iOS 6: Drittanbieter-Apps habens schwerer

iPad3 weiß YourAppnews.deApple geriet in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik, man mache im Hinblick auf die Datenkunde von Drittanbieter Apps zu wenig. Vor allem in der Affäre rund um die Social Network App „Path” musste das US-Unternehmen aus Cupertino viel einstecken. Doch dagegen setzt man sich nun zur Wehr, denn mit dem neuen soll endgültig Schluss sein.

Wie das Portal „9to5Mac“ berichtet, soll es Drittanbieter-Software künftig schwerer haben, ungefragt an die Daten der Nutzer zu kommen. Demnach öffnet sich nun immer ein Hinweisfenster, welches über diesen Umstand informiert, wenn eine App unter dem neuen iOS 6 versucht, auf die Kalenderdaten, Fotos, Erinnerungen und Adressbuchkontakte zuzugreifen. Mit dem Update hat der Nutzer nun die Wahl, ob er die Datenfreigabe wünscht oder gleich ablehnt. In einem Atemzug räumt Apple den Entwicklern ein, eine entsprechende Erklärung in einem String zu hinterlegen. Man bietet also die Chance zur Aufklärungsarbeit, warum zum Beispiel die Kalenderdaten wichtig sind.

Apple hat sich auch im neuen OS X Mountain Lion dem Thema „Sicherheit” gewidmet. Gegenüber „AllThingsD“, dem Technik-Blog des „Wall Street Journal“, gab Apples Pressesprecher Tom Neumayr bereits Mitte Februar an, dass man mit dem kommenden iOS Update auf den ungefragten Datenabgleichs innerhalb von Drittanbieter Apps reagieren werde. Damit hat der US-Konzern sein Wort gehalten. Die User wird das natürlich freuen und hebt mal wieder die Servicequalität von iOS heraus. Wir meinen: Weiter so!

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