Die mobile Geldbörse im iPhone braucht noch Zeit

Viele andere Smartphone-Hersteller haben bereits Lösungen präsentiert, wie ihre Geräte auch als mobile Geldbörse genutzt werden können. Doch Apple scheint sich hier noch etwas Zeit zu lassen. Wobei bisher noch nicht ganz klar ist, ob Apple auf diesen Zug überhaupt aufspringen möchte. Aktuell beschäftigt sich auch das Nachrichtenjournal Wall Street Journals mit diesem Thema und spekuliert wann auch mit dem iPhone bezahlt werden kann.

Das Magazin berichtet, dass Apple intern heftige Diskussionen führt. Laut Gerüchten soll der Hersteller etwas verzögert in den Markt einsteigen. Wenn man bedenkt, dass Google bereits im letzten Jahr Google Wallet vorgestellt hat und Microsoft in absehbarer Zeit auch nachzieht, dann wird es wirklich Zeit für Apple. Anscheinend hat Apple selbst momentan eher wenig Interesse sich dem Gebiet zu widmen. Apple wird allerdings nicht mit einer Depotbank zusammenarbeiten, um den User hier noch mehr Service zu gewährleisten.

Vor einer Weile hat Apple mit dem iOS 6 und Passbook eine App für das iPhone vorgestellt, die verschiedene Ausweise, Tickets und Coupons bereit hält. Es können jedoch keine Kreditkarten hinterlegt werden, daher ist eine Bezahlung mit dem Gerät auch nicht möglich. Doch das Wall Street Journals vermutet, dass Apple wie gewohnt vorgeht. Erst wird der Markt beobachtet und dann wird zugeschlagen. Immerhin kann Apple so dann die Analysearbeit übernehmen, bevor ein entsprechendes System präsentiert wird. Denn bisher ist Apple nicht zufrieden mit dem bezahlen via NFC. Es wird deutlich mehr Strom benötigt und auch die Sicherheitsbedenken sind enorm. Es bleibt also mal wieder abzuwarten, wann Apple sich dem neuen Trend anschließt und eine entsprechend ausgereifte App präsentiert. Dank rund 400 Millionen iTunes Konten, die mit Kreditkarte hinterlegt sind, wäre durchaus eine gute Basis für mobiles Bezahlen vorhanden.

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