Apple und die Zeit nach Steve Jobs: Hat Tim Cook überhaupt eine Chance?

Tim-Cook

In den letzten Wochen und Monaten musste sich Apples CEO immer wieder anhören, dass der US-Konzern aus dem Süden der USA ohne Steve Jobs nicht mehr das Gleiche sei, ja sogar das Ende der erfolgreichen Zeit wurde prophezeit. Cook und seine Spitzenmanager wirkten beim jüngsten gemeinsamen Auftritt auf dem Entwicklerkongress WWDC entspannt.

Marketingchef Phil Schiller ließ aber schon damals durchblicken, dass man in Cupertino mit der Berichterstattung nicht sonderlich zufrieden ist. “Von wegen, die bringen keine Innovationen mehr”, murmelte Schiller laut Wiener Zeitung, als er den Profi-Computer Mac Pro vorstellte. Cook ist unterdessen zumindest öffentlich nicht aus der Ruhe zu bringen. “Alles, was Apple so besonders gemacht hat, ist immer noch da”, betont er. “Unser Ziel ist es, die besten Produkte zu bauen.” Fakt ist, dass Apple nach wie vor Quartal für Quartal Milliarden einnimmt. Cook versicherte laut Wiener Zeitung: “Ich liebe es, Apple-Chef zu sein.”

Daher fragen sich die Cook-Befürworter, ob der neue Apple-Chef überhaupt eine echte Chance hat, ein erfolgreiches Apple zu planen. Klar scheint, dass der Schatten von Jobs riesengroß ist. Immerhin zeichnet er sich verantwortlich für den Aufschwung des Konzerns, das mit iPhone, iPad und iPod Milliarden verdiente. Doch die Zeiten haben sich geändert, das hat auch Cook erkannt. Zudem weiß er ganz genau, wenn er keine eigenen Duftmarken setzt, ist seine Zeit an der Konzernspitze schneller vorbei, als es ihm lieb sein dürfte.

Foto: lemagit

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