Apple muss Gewinneinbruch vermelden – schüttet aber trotzdem 100 Milliarden aus

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Am Dienstag präsentierte Apple-Chef Tim Cook die jüngsten Quartalszahlen. Der Nachfolger von iGuru Steve Jobs tat dies erst schriftlich, dann in einer Telefonkonferenz mit Wall-Street-Analysten. Es waren keine tollen Zahlen, das steht fest. Doch Cook scheint fester im Sattel zu sitzen, als ihm das einige Experten prophezeiten.

Apples Zahlen sind sicherlich nicht das, was man sonst aus Kalifornien in den letzten Jahren gewohnt war. Trotzdem würden sich einige Unternehmen diese Bilanz wünschen. Allerdings muss man aber festhalten: Es ist aktuell kein Vergleich zum alten Höhenrausch, wie die Zahlen zeigen.

• 9,5 Milliarden Dollar Quartalsgewinn (- 17,9 Prozent);

• 43,6 Milliarden Dollar Umsatz (+ 11,2 Prozent);

• 37,4 Millionen verkaufte iPhones (etwas mehr);

• 19,5 Millionen verkaufte iPads (deutliches Plus);

• gut vier Millionen verkaufte Macs (etwas weniger).

Im nächsten Quartal erwartet Apple eigenen Angaben zufolge einen Umsatz von nur 33,5 bis 35,5 Milliarden Dollar, unterhalb der Analysten-Meinungen. Aber: Angesichts der Geldreserven von geschätzten 145 Milliarden Dollar erhöht Apple die Ausschüttung. Bis Ende 2015 sollen die Aktionäre rund 100 Milliarden Dollar bekommen.

Cook ging am Dienstag auch auf die Sorgen vieler Fans und Experten ein, Apple habe an Innovationstempo verloren. Er erwähnte in der Telefonkonferenz das „Potenzial für aufregende neue Produktkategorien”. Zudem sprach er von „Hardware, Software und Diensten, bei denen wir es nicht erwarten können, sie in diesem Herbst und im Jahr 2014 einzuführen”.

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