Apple: Lücke in Remote Desktop geschlossen

Apple News Logo YourAppleNews.deBislang hatte Apples Komponente teilweise fälschlicherweise gemeldet, eine Verschlüsselung sei aktiv. Dabei sorgte eine Fehler dafür, dass die Datenübertragung im Klartext erfolgte. Die jetzt geschlossene Lücke wurde von einem Studenten der Central Connecticut State University entdeckt.

Wie der US-Konzern aus dem kalifornischen Cupertino selbst mitteilt, trat der Fehler bei der Verbindung mit Virtual-Network-Computing-Servern von Drittherstellern auf. Selbst wenn die User „Alle Netzwerkdaten verschlüsseln” aktiviert hatten, wurde die Verschlüsselung nicht vorgenommen. Zudem war das Problem, dass die Anwender dies mangels Fehlermeldung nicht bemerkten. Apples Sicherheitsmeldung zufolge sind Remote Desktop 3.5.1 und früher nicht betroffen. Demnach müsste der Fehler durch einen Patch eingeführt worden sein. Im Februar dieses Jahres erschien Version 3.5.2 des Clients, das Administrationswerkzeug folgte im Juni.

Der US-Konzern aus dem sonnigen Süden der USA empfiehlt allen Usern ein Upgrade auf Remote Desktop 3.6.1, hier ist der Fehler nicht existent, da es mittels SSH einen sicheren Tunnel mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erstellt. Sollte der Versuch nicht klappen, wird die Verbindung abgebrochen. Zudem brächte das Update auf 3.6.1 etliche neue und verbesserte Funktionen mit sich, hieß es weiter. So lassen sich unter anderem Rechner mit mehreren Bildschirmen leichter fernsteuern. Außerdem wurde in Konstellationen der Start beschleunigt. Nicht zu vergessen sind die Computerlisten der Vorgängerversionen, die sich jetzt zuverlässiger importieren lassen.

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