Apple lässt die Form des MacBook Air patentieren

Apple hat nun von dem US-Patent- und -Markenamt ein breit angelegtes Patent zugesprochen bekommen. Betroffen ist die äußerliche Form des . Das berichtet das Technik-Blog „The Verge“. Demnach wurde Apples Antrag auf einen Patentschutz am Dienstag von der Behörde abgesegnet.

Dem Bericht zufolge soll das Patent so angelegt sein, dass die Keil- beziehungsweise Tropfenform des MacBook Air auf breiter Basis geschützt wird. Anhand von schematischen Zeichnungen ist in der Patentschrift zu sehen, welche Form Apple schützen lässt. Das Blog berichtet, dass es laut Patent keine Rolle spiele, in welcher Form Standfüße, Scharniere, Anschlüsse oder Platzierung der Schrauben ausgeführt sind. Vielmehr gehe es darum, die generelle Form in den Mittelpunkt zu stellen. Aus diesem Grund könnte der US-Konzern aus dem kalifornischen Cupertino gegen eine Vielzahl von Notebook-Hersteller vorgehen, sollten sie Geräte anbieten, die im Bereich der Handballenauflage dünn sind und nach hinter dicker werden.

Vor allem für Hersteller von Ultrabooks dürfte das neue Patent keine gute Nachricht sein. Denn seit geraumer Zeit bieten ASUS oder auch Hewlett-Packard Ultrabooks an, die keilförmig daherkommen. Dass Apple durchaus bereit ist, nach Erhalt eines Patents gegen andere Hersteller vorzugehen, haben schon die sehr breit angelegten Design-Patente des iPhone und iPad gezeigt. Vor allem Samsungs Geräte gerieten dabei immer wieder ins Visier. Neuesten Berichten zufolge betrifft es sogar jetzt das Galaxy SIII, dessen Verkaufsstart Apple verhindern möchte. Ob nun ähnliches den Herstellern von Ultrabooks droht, bleibt abzuwarten – mögliche wäre es aber.

Foto: marcopako 

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