Apple entfernt sich immer mehr von iGuru Steve Jobs

iPad mini

Es gibt Experten, die sind der Meinung, dass Apple derzeit einen neuen Weg geht. Dieser habe nur noch wenig mit dem von iGuru zu tun, der die Kalifornier aus der tiefen Krise holte. Einer dieser Experten ist Analyst Max Wolff von Greencrest Capital.

„Sie sind dabei, den Geist aus dem Konferenzraum des Vorstandes zu vertreiben: Sie fangen damit an, Sachen zu machen, die der Markt von ihnen verlangt und nichts, was jemand vom Geist Steve Jobs’ eingeflüstert bekommen hat.”, sagt Wolff in einem Interview im US-Fernsehen. So habe Jobs beispielsweise  den 3,5-Zoll-Bildschirm des iPhone für perfekt gehalten. Derzeit hat das iPhone-Display 4 Zoll, es wird angeblich sogar über Formate mit 4,7- und 5,7-Zoll-Displays bei Apple gesprochen. Auch 7-Zoll-Tablets hielt Jobs für „tot bei ihrer Ankunft”. Mit dem iPad Mini hat Apple aber genau so ein Modell eingeführt – mit Erfolg, wie man zugeben muss.

Auch Alex Gauna von JMP Securities ist ähnlicher Meinung wie Wolff und stößt in die gleiche Kerbe: „Ich zweifle nicht, dass sie sich bei Apple oft gefragt haben ‘Was würde Steve tun?’ Ich denke aber nicht, dass diese Schatten ewig bleiben, da sich die Menschen verändern.” Demnach habe Apple unter Jobs nie eine über Jahre hinweg reichende Produkt-Roadmap gehabt. Zudem sei die Rolle von Jobs überschätzt worden. Seine Aufgabe haben darin bestanden, als eine Art Torwächter Produkte zu verhindern oder zu beschleunigen. Darin sei er nahezu perfekt gewesen.

Foto: Apple.de

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