Apple aufgrund „unfairer Strategie” verklagt

Apple Store Hannover YourAppleNews.deSo langsam aber sicher muss man sich fragen, ob Apples Hauptaufgabe das Streiten vor Gericht oder das Entwickeln neuer Produkte ist. Neben zahlreicher Streitigkeiten um Patente mit Unternehmen wie Samsung oder auch Motorola muss sich das US-Unternehmen aus dem sonnigen Kalifornien nun gegen die Anschuldigungen des portugiesischen Unternehmens wehren. Sie verklagten wegen unfairer Geschäftsstrategien, wie TechCrunch berichtet.

Bei dem Unternehmen Taboada & Barros handelt es sich um einen IT-Reseller, der neben weiteren Tätigkeiten über das Tochterunternehmen Interlog Produkte von Apple verkauft. Das portugiesische Unternehmen klagt an, Apple würde die Zahl der iPhones, die man Interlog zum Verkauf zur Verfügung stellt, absichtlich begrenzen. Dritt-Reseller würden dadurch benachteiligt werden. Zudem soll die Gewinnmarge für Interlog von zwölf auf  vier Prozent gedrückt worden sein, was zu einem entgangenen Gewinnen geführt habe. Wie das Portal weiter berichtet, habe Apple im Jahre 2007 bei seinem erstmaligen Auftreten in Portugal via restriktiver Produktzuteilung Verkaufskanäle übernommen, die sich Interlog über Jahre hinweg aufgebaut habe. Taboada & Barros sieht im Vorgehen Apples den Anlass für eine Klage und verlangt 40 Millionen Euro Schadenersatz. Allerdings kann derzeit nicht vorhergesagt werden, wie die Richter urteilen werden. Über solche Geschäftsprozesse kann und darf nicht vorschnell geurteilt werden. Weder Apple noch Taboada & Barros waren zu einer Stellungnahme bereit.

Das scheint aber nicht das einzige Problem für Apple in Portugal zu sein, denn neben der Schadenersatzklage besteht die Gefahr, dass die Verbraucherschutzorganisation DECO gegen Apples Garantiebedingungen rechtliche Schritte einleitet. Auch hier ist der Ausgang des Verfahrens vollkommen offen.

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