Apple: Absage an Apps mit Flattr-Button

Seit Wochen dauert jetzt schon das Hin und Her zwischen und dem Mikro-Bezahl- und Spendendienst an. Jetzt hat der US-Konzern aus dem kalifornischen Cupertino eine grundsätzliche Absage erteilt.

Wie das Portal „ZDNet“ berichtet, kam Apple zu dem Schluss, da dieser die Bedingungen des App Store verletze. Der Flattr-Button führe eine zusätzliche Bezahlplattform ein, heißt es. Aus diesem Grund dürfen iOS-Apps keinen Flattr-Button mehr enthalten. Usern wird es mit Flattr ermöglicht, Medienbudgets für Websites, Blogs und andere Inhalte festzulegen. Am Ende geht die Summe dann an die User, auf deren Flattr-Button in dieser Zeit geklickt wurde. Siim Teller, Flattrs Community-Manager, hat die Entscheidung im Firmenblog kommentiert: „Apple ist berüchtigt für seine Geheimhaltung, was seine Motive angeht und was ein akzeptabler Weg wäre, um Dinge einzuführen, die vergleichsweise neu sind. Was bedeutet diese Entscheidung denn nun für die Zukunft von Flattr-Buttons in Apps für iPhone und iPad?“ Auch wenn das bis dato für den US-Konzern kein Problem war, etabliert Flattr schon einen von Apple nicht vorgesehenen Bezahldienst.

Der Podcast-Manager Instacast setzte den Dienst seit Februar ein. Am 6. Mai kam es dann zu einem Konflikt, als ein Update von Instacast abgelehnt wurde, da dieser auf Flattrs Plattform setzt. Apple kündigte dann vergangene Woche an, dass die kosmetischen Änderungen an Instacast nicht ausreichen, da die Flattr-Integration den App-Store-Bedingungen grundsätzlich widerspricht. Dem Bericht zufolge verweisen die Kalifornier auf die eigenen Richtlinien, die Spenden nur über eine Website in Safari oder per SMS vorsehen.

„The Next Web“ vermutet hinter Apples Entscheidung etwas Anderes: Würden die Apps nicht Flattr sondern Apples In-App-Verkäufe nutzen, stünde dem US-Konzern ein Anteil von 30 Prozent zu. Das wäre für Instacast aber ein gewaltiger Aufwand…

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